Sonntag, 4. Juni 2017

Buttikowski


Abschlussbericht

Die Autofahrer haben sich auf den Weg gemacht, Matze und ich sitzen in der Sonne und genießen Aussicht und frühlingshafte Temperaturen - jetzt ist er da, der Frühling.
Am letzten Angeltag wurden wir noch einmal erinnert an die Vorjahre, als es möglich war, mit kurzer Hose und T-Shirt auf dem Boot zu stehen. Das macht Norwegen aus. Eben noch kalte Dusche, im nächsten Moment verbrannter Pelz.

Einige schöne Tage später mit starkem Wind, Sonne, spät einsetzendem Frühling, tollen Fängen und Beißflauten, am Ende sogar einer Ausfahrt zum Meer, blicken wir nun dem Unausweichlichen entgegen - dem Ende unser diesjährigen Tour.

Schön wars wieder. Die Bilder sprechen für sich.





Pferdetransport Norwegian Style


Am Meer..
















Geschichten liefern wir den Interessierten nach. ;-) Darunter eine wirklich Außergewöhnliche mit Potential zum Mythos - Von Wobbeln, Pollack, vermeintlichem Hänger und ...

Mittwoch, 31. Mai 2017

Regen, Graupel, 6 Grad, Wind und kein Fisch

auch so kann's sein. Ein Scheißtag. Nass bis auf die Knochen, Halb erfrorene Hände und noch nicht mal Fisch im Fjord. Zumindest gut versteckt. Früh rein, lecker essen, aufwärmen.

Ein Lehrstück - wie landet man Heilbutt nicht - lieferte allerdings das Walter/Höhne-Boot.
Hier isses...


Windig ist's

Seit Samstagabend sind wir nun endlich mal wieder am Velli. Hart war die Anreise nicht nur für die Auto-Reisenden. Auch Matze und ich krochen ziemlich auf dem Zahnfleisch, als wir hier ankamen.
Trotz verkürzter Anreisezeit im Flugzeug. Knabberten wir doch ziemlich an den Nachwehen der Hochzeit von Daniel und Claudia am Freitag in Lübeck.







Trotzdem, selbstverständlich, ging es nach Ankunft um 23 Uhr nochmal auf's Wasser. Mit mäßigem Erfolg, wie üblich. Kuddel, Waldi, Stefan und Micha lagen schon in der Koje, hatten aber vorher schon einige gute Dorsche und Pollacks gefangen und in die Truhe befördert.

Einzig berichtenswertes von der kurzen Ausfahrt von Matze und mir ist der ERSTE Rutenbruch beim Versuch einen Hänger zu lösen.

Der Sonntag startete für mich, wie die Mitternachtsausfahrt geendet hatte - mit Rutenbruch NR.2 bei leichtem Anschlagen bei vermeintlichem Biss.
Man muss eben schon Opfer bringen. Neptun fordert seinen Tribut. (Oder einfach besseres Material besorgen)

Es ging in Richtung Sörfjord. Köderfische fangen unterwegs ging noch gut, dann aber folgte ein zäher halber Tag mit Regen, Wind und kaum Fisch.
Erst als am späten Nachmittag die Wolken Platz für die Sonne gemacht und wir uns weit in den Sörfjord vorgearbeitet hatten, wurden unsere Fänge und damit auch unsere Laune besser.
Insbesondere die Heilbutt-Zwillinge sorgten für Stimmung auf dem Boot.
Nur 5 Minuten nach Matze gab's für Kuddel einen Butt mit exakt der selben Länge.







etliche gute Pollacks, Dorsche und Köhler rundeten den Tag ab, der ziemlich bescheiden begonnen hatte.

Der Pollack-König Stefan - bis Dienstag um und bei 20 der goldenen Kantenkämpfer...


Montag ging es in den Storfjord und da natürlich gleich in bekannte Flachwassergefilde.  Hier gab es den nächsten Hallibut: diesmal schlug es an Stefan seiner Montage ein und nach feinem Drill lag die 1,01m Platte im Boot. Neben guten Dorschen und Matze´s überhaupt ersten Leng mussten wir uns zum Tagesende den Naturgewalten ergeben. Für das Sascha-Kudell-Matze-Boot ging es wegen zu hoher Wellen nicht mehr über den Hauptfjord, so das die Überfahrt abgebrochen und ein Zwangsstopp im Lilleborja eingelegt werden musste. Hier wurde es nicht langweilig - Köhleralarm! Somit Spaß viel Spaß am leichten Gerät und am Ende war die Welle nicht mehr ganz so hoch, so das die Überfahrt wieder möglich war. 




 



Dienstag haben wir dem Storbörja einen Besuch abgestattet - und es war im Gegensatz zu den Erfahrungen der letzten Jahre recht gut. Windgeschützt trieben wir von vorn bis hinten die Kanten entlang.
Fish-Count: etliche gute Pollacks, Dorsche ohne Ende, eine brachiale Heili-Attacke mit Schnurbruch 
bei Kuddel über 100m Wasser.. und Leistenbutt muss seinen Spitznamen doch noch nicht abgeben. ;-)









Donnerstag, 18. Mai 2017

 unfucking fassbar

Hier der nächste Lagebericht,
Wir haben bis hier her kein Tag erlebt, ohne zwei maßige Butt in die Truhe wandern zu lassen. Heute hat Thomas ein 90ziger und (wer sonst) der Edscha einen 83ziger auf den Filetiertisch gelegt. Dazu gab es immer wieder Dorsche an markanten Stellen.



Die Jungens sind völlig begeistert, ob der Natur rings um uns herum, oder dem Angeln mit leichtem Gerät in geringer Wassertiefe.




Gestern war Schulletag. Ronny (Schult - Schulle) und ich (Schulze - Schulle), haben Butt in die Butten gelegt. Ronny hatte einen von 81ziger, und ich habe mir mit einem 89ziger und ebenfalls einem 81ziger, die Heilbuttfilet für die nächsten 12 Monate gesichert. Dazu hatten wir gute Dorsche bis zu einem Meter. Es ist eben unser Revier.

Ich grüße alle die sich an den kurzen Lageberichten, mit den (noch viel interessanteren Bildern), erfreuen, euer Schulle.

Dienstag, 16. Mai 2017

  „ Es ist geschafft „

Hallo alle zu Hause

Vorweg muss ich euch noch darauf hinweisen, dass der Edscha so zwei Stunden vor Ankunft um ein kurzes Päuschen bat, um sein Geschäft zu erledigen. Hier muss er wohl in das Häufchen eines glücklichen Troll gegriffen haben.
Nicht nur das er am Sonntag die besten Dorsche aus dem Wasser entführte, nein auch den ersten Butt holte er ins Boot. In diesem Falle aber noch in alter „Edscha Tradition“ (untermaßig).
Insgesamt wurden aber Dorsche bis ca.7kg und einige Pollak gefangen. Mir war es dann vergönnt, noch eine Mefo von knapp 50cm, mit in die Fischbutte zu legen.
Ingo hatte etwas Pech, und sein kleiner untermaßiger Butt hatte gierig den Köder OP-reif verschluckt, und musste so den Weg in die Kühltruhe antreten. Dazu hatten wir auch noch zwei gute Nachläufer, die uns auf mehr hoffen ließen. Montag fuhren wir dann in den Lisilborja . Hier war es sehr ruhig, bis auf einem Drill von unserem Edscha, der nach kurzem und intensivem Drill sein Heilbutt im maßigen Bereich verlor. Danach ging es dann auf unser bekannten Stellen. Jetzt schlug des Edschas Stunde. Erst zog er seinen ersten maßigen, von 81cm, aus dem Wasser, um noch mit einem Butt von 1,06 und 14kg, nach zu legen. Nebenbei drillte er auch noch einen Dorch von 7kg. Den dritten Butt fing unser Thomas. Dazu gab es reichlich Dorsch und eine Scholle von 60cm, die Marko´s mit ins Boot hievte.



Nach dem Filetieren von gut zwei Stunden, saßen wir dann im Grillhaus und ließen uns wieder eine gute Portion Eisbein (made by Ingo) schmecken.
Alles in allem, können wir wieder von einem gelungen Einstand am Velfjord berichten.

Grüße in die Heimat, der Schulle.